Grüne Smoothies – Grünes Blattgemüse gemixt mit Obst!

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Grüne Smoothies sind einer der Food-Trends des Jahres 2013. Entdeckt wurden Sie aber bereits vor einigen Jahren von der gebürtigen Russin Victoria Boutenko. Glaubt man ihren Aussagen, ist der Mix aus grünem Blattgemüse und Früchten eine kleine Wunderwaffe gegen allerlei Krankheiten. Seit ihre Familie regelmäßig grüne Smoothies zu sich nimmt geht es ihnen noch besser als durch die jahrelange reine Rohkost-Ernährung, die sie zuvor praktiziert hatten. Diabetes, Asthma, Allergien – all diese Krankheiten konnte die Familie Boutenko mit Hilfe gesunder Ernährung bekämpfen.

Wir haben ihr Buch „Green for Life: Grüne Smoothies nach der Boutenko-Methode“ gelesen und stellen euch hier die wichtigsten Informationen rund um das grüne Wunder-Getränk zusammen.

Was ist überhaupt ein Grüner Smoothie?

Grüner Smoothie

Grüne Smoothies bestehen aus gemixten grünem Blattgemüse zusammen mit  Obst und Wasser. Das mag als erstes vielleicht verwunderlich klingen, abgeschaut hat sich dies Frau Boutenko aber von – man glaubt es kaum – Schimpansen: Diese verzehren grüne Blätter immer zusammen mit Früchten. Durch diese Kombination aus z.B. Salat oder Spinat mit süßen Früchten schmecken grüne Smoothies auch Menschen, die normalerweise nicht gerne „Grünezeug“ essen.

Durch das Mixen, das die Zellwände aufbricht, werden laut Victoria Boutenko „alle Nährstoffe aus dem Inneren der Zelle für den Menschlichen Organismus verfügbar“ (vgl. S. 33, Green for Life). Durch gründliches Kauen von z.B. grünem Salat könnte diese Wirkung alleine nicht erzielt werden.

Warum sind Grüne Smoothies so gesund?

Grüne Pflanzen enthalten alle lebensnotwendigen Mineralien, Vitamine (bis auf Vitamin B12 das nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt) und Aminosäuren, die der Mensch braucht – Grünes Blattgemüse hat mitunter die höchste Nährstoffdichte: Das Grün der Rote Bete liefert so zum Beispiel 7 x mehr Kalzium, doppelt so viel Kalium und 6x mahr Vitamin C als die Rote Bete Knolle ansich.

Grünes Blattgemüse liefert weiterhin viele Ballaststoffe, die für eine gesunde Ernährung wichtig sind und vor allem auch Chlorophill in Mengen: Dieses soll unter anderem dabei helfen das Blutbild zu verbessern, Krebs vorzubeugen und Entzündugen schneller zu heilen.

Welches Blattgemüse und Obst kann verwendet werden?

Verwendet werden kann eigentlich alles was schmeckt, wichtig ist aber auch wie bei der normalen Ernährung zwischen den verschiedenen Blattgemüsen und Obstsorten abzuwechseln:

  • Grünes Gemüse: Grünkohl, Karottengrün, Mangold, Pok Choy, Raddicchio, Radieschengrün, Romanasalat, Rucola, Spinat, Staudensellerie, …
  • Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennesseln, Klee aber auch normale Kräuter wie Minze, Petersilie oder Basilikum.
  • Obst: Äpfel, Bananen, Beeren, Mango, Melonen, …

Victoria Boutenko empfiehl dabei die Verwendung von biologischen oder selbst angebauten Produkten.

Theoretisch hört sich dies alles sehr gut an – Doch schmecken grüne Smoothies wirklich so gut? Dieser Frage stellen wir uns noch in dieser Woche in einem Selbstversuch! Natürlich verraten wir euch dann auch das ein oder andere Rezept.

Weitere tolle Tipps für Bio-Bücher gibt es übrigens auf unserer Webseite Biodukte.de!

 Bildquelle: © pilipphoto – Fotolia.com

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Über den Autor

Natalie Hauser hat zusammen mit Jens Wiese den Blog zu Biodukte.de ins Leben gerufen. Natalie schreibt gerne Artikel rund um das Thema Bio-Lebensmittel und steht gerne in der "Biodukte-Versuchsküche" :-) Außerdem schreibt sie Rezept für Babybrei und gibt Tipps zum Thema Beikost aufder Webseite http://babybrei-selber-machen.de.

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