Matcha-Tee: Alles rund um dem grünen Wachmacher-Tee aus Japan

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Neben Grüne Smoothies gibt es ein weiteres Trendgetränk in diesem Jahr: Matcha-Tee. Zahlreiche Tee- und Kaffee-Ketten haben ihn bereits in ihr Sortiment aufgenommen und machen das giftgrüne, traditionelle Teegetränk aus Japan als Matcha-Frappuccino, Matcha-Latte oder sogar Matcha-Eis zum neuen Trend, den man unbedingt probieren sollte. Wir haben das feine grüne Pulver daher genauer für euch unter die Lupe genommen.

Matcha Latte

Was ist Matcha und warum ist er so teuer?

Matcha heißt übersetzt „gemahlener Tee“. Die ganzen Blätter des grünen Tees werden dazu in Japan zu feinem Pulver vermahlen. Diese aufwendige Herstellung, die Tatsache, dass ihn nur wenige Teebauern anbauen können und die Exportrate von gerade einmale 4 Prozent macht ihn sehr teuer: Matcha-Liebhaber bezahlen gut und gerne auch mal 50 Euro für eine kleine Dose mit 30g.

Warum ist Matcha-Tee so gesund?

Grüner Tee gilt allgemein als sehr gesund und hilfreich gegen Krankheiten wie Alzheimer – der gemahlene Matcha-Tee hat darüber hinaus noch weitere gesundheitliche Vorteile gegenüber normalem grünen Tee, so enthält er viel mehr Antioxidantien und einer der höchsten ORAC-Werte (Oxygen Radical Absorption Capacity) überhaupt. Matcha soll damit beispielsweise vor Krebs und Diabets schützen, auch wenn diese Aussagen bislang nur Vermutungen sind, da die wissenschaftlichen Studien hierzu derzeit noch laufen.

Eine Tasse Matcha enthält übrigens so viel Koffein wie ein Espresso, das Koffein gilt aber allgemein als besser verträglich.

Wie erkennt man einen guten Matcha-Tee?

Es gibt viele verschiedene Qualitätsstufen und dementsprechend auch Preisunterschiede beim Matcha: Qualtitativ hochwertiger Matcha ist sehr fein gemahlen, schmeckt kaum bitter, das Pulver ist leuchtend und heller grün. Qualtitativ schlechterer Matcha schmecht bitter bis säuerlich und ist blasser in der Farbe (gelb bis braun, siehe www.gruenertee.de).

Wie wird Matcha-Tee zubereitet?

Das feine Pulver wird mit heißem Wasser in einer speziellen Teeschale mit Hilfe des Chasen, einem kleinen Bambus-Schneebesen, schaumig gerührt. Diese spezielle Zeremonie wird in Japan seit jeher praktiziert und nun auch bei uns immer beliebter. Viele Tee-Hersteller bieten daher verschiedene Startersets mit allem, was man für die Zubereitung des Matchas benötigt an: Bambuslöffel, Chasen, Matcha-Teepulver und Teeschalen.

Wir haben uns zum Testen für das Matcha-Startset von Imogti entschieden, da der Matcha Bio-Qualität hat und uns das Preis-Leistungverhältnis mit 29,95 Euro für das Set überzeugt hat:

Matcha Tee

Für die Zubereitung eines Matchas gibt man etwa 2 Bamubslöffel des fein gemahlenen Teepulvers (entspricht etwa 2 g) in die Tee-Schale. Anschließend wird das Pulver mit etwas kaltem Wasser zu einem klümchenfreien Brei verrührt, um diesen dann mit 60-70 ml etwa 80°C heißem Wasser aufzugießen. Nun wird der Tee mit Hilfe des Chasen und schnellen, kleinen Bewegungen schaumig gerührt, bis die Oberfläche des Tees cremig aussieht und der Schaum viele kleine Bläschen bildet.

Der Tee kann nun pur genossen werden oder als Matcha-Latte, was uns besonders gut geschmeckt hat. Hierzu einfach 200ml fettarme Milch oder Sojamilch schaumig schlagen und den Matcha wie einem normalen Latte Macchiato in die Milch geben. Der „Wachmacher-Tee“ wird nun öfters als Alternative zu Kaffee bei uns auf den Tisch kommen.

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Über den Autor

Natalie Hauser hat zusammen mit Jens Wiese den Blog zu Biodukte.de ins Leben gerufen. Natalie schreibt gerne Artikel rund um das Thema Bio-Lebensmittel und steht gerne in der "Biodukte-Versuchsküche" :-) Außerdem schreibt sie Rezept für Babybrei und gibt Tipps zum Thema Beikost aufder Webseite http://babybrei-selber-machen.de.

2 Kommentare

  1. Ich selbst trinke schon seit Jahren grünen Tee und bin vor einigen Monaten auf japanischen Matcha gestoßen. Was man damit alles machen kann, ist wirklich unglaublich! Über mehr Matcha-Rezepte auf diesem Blog würde ich mich persönlich sehr freuen. Gerne trage ich auch selbst dazu bei und schreibe für blog.bioprodukte.de einen solchen Artikel.

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