Zahl der Vegetarier in Deutschland hat sich verdoppelt

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Eine aktuelle Studie der Universität Hohenheim bringt es ans Licht. In Deutschland ist die Zahl der Vegetarier stark gewachsen. Die Studie befasste sich mit dem Fleischkonsum in Deutschland und wurde nach sieben Jahren nun neu durchgeführt.

Das Ergebnis ist überraschend: Die Zahl der Vegetarier hat sich verdoppelt, ist aber mit 3,7 % der Gesamtbevölkerung immer noch relativ gering. Allerdings gaben fast 10 % an, ihren Fleischkonsum in Zukunft verringern zu wollen. Als Flexitarier, die nur sehr bewusst und selten Fleisch konsumieren bezeichneten sich in der Studie immerhin 11,6 %. Von den Vegetariern sind laut der Studie 2/3 Frauen. Einen Zusammenhang mit dem Alter der Befragten lies sich nicht erkennen.

Trotz der günstigen Preise für konventionell erzeugtes Fleisch ist der Preis doch bei 13,4 % der Verbraucher ein entscheidendes Kriterium. Diese würden wahrscheinlich mehr Fleisch essen, wenn dieses noch günstiger wäre. 2 % der Befragten gaben an auf jedem Fall in Zukunft mehr Fleisch essen zu wollen.

Interessant auch: Der Fleischkonsum hängt scheinbar mit dem Bildungsgrad und Einkommen zusammen. So sinkt dieser mit einem höheren Bildungsabschluss und verfügbarem Einkommen.

Befragt wurden 1174 Personen über 18 Jahren.

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