Bio-Kontrollstellen und Herkunftsangabe auf Bio-Produkten: Wie funktioniert das überhaupt?

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Was hat es eigentlich mit dem Kontrollcode und der Herkunftsbezeichnung auf sich, die auf jedem Bio-Produkt zu finden sind?

BIo-Kontrollstellen Beispiel

Der Code setzt sich zusammen aus:

  • Landeskennzeichnung, diese gibt an in welchem Land die jeweilige Kontrollstelle registriert ist, z.B. DE für Deutschland oder AT für Osterreich
  • BIO: Kennzeichnung, dass es sich um ein Bio-Produkt handelt
  • 3-Stellig Nummer: steht für eine Bio-Kontrollstelle, die mit Hilfe dieser Nummer identifiziert werden kann. Diese Kontrollstellen sind zwar privat, aber staatlich zugelassen und prüfen mindestens einmal jährlich ob die Betriebe auch alle Kriterien der EU-Öko-Verordnung einhalten. Zusätzlich kann es auch unangemeldete Kontrollen geben.
    Die Hersteller müssen genau protokollieren was, wann, wie, wo produziert und anschließend wie viel an wen verkauft wird. Wenn dies alles durch die Kontrollstelle geprüft wurde, vergibt diese auch das EU-Bio-Siegel an den Betrieb.
    Eine Liste mit allen Kontrollstellen, die in Deutschland zugelassen sind, gibt es hier.

Die Herkunftsbezeichnung gibt an, woher die Rohstoffe stammen, die in dem Produkt verarbeitet wurden. In Deutschland gibt es drei verschiedene Möglichkeiten:

  • „EU-Erzeugnis“
  • „Nicht-EU-Erzeugnis“
  • und die Mischform „EU/Nicht-EU-Erzeugnis“

Durch diese Herkunftsbezeichnung kann man also leicht erkennen, ob der Honig beispielsweise aus Europa kommt, oder es sich doch um Honig aus Nicht-EU-Ländern handelt.

 

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Über den Autor

Natalie Hauser hat zusammen mit Jens Wiese den Blog zu Biodukte.de ins Leben gerufen. Natalie schreibt gerne Artikel rund um das Thema Bio-Lebensmittel und steht gerne in der "Biodukte-Versuchsküche" :-) Außerdem schreibt sie Rezept für Babybrei und gibt Tipps zum Thema Beikost aufder Webseite http://babybrei-selber-machen.de.

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