2014 – Jahr der familienbetriebenen Landwirtschaft

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Weltweit die landwirtschaftlichen Familienbetriebe stärken, das ist eines der erklärten UN Ziele für 2014. Das hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen in der vergangenen Woche nicht nur beschlossen, sondern auch unter dem zugegebenermaßen recht sperrigen Titel „Jahr der familienbetriebenen Landwirtschaft“ zusammen gefasst.

Diese Familienbetriebe nicht nur mit Geld, sondern auch mit Wissen und Technologie zu fördern ist deshalb so existenziell, da sie die Versorgung direkt an der Quelle und in ihrer Region sicherstellen können. Rund 80% der hungernden Menschen weltweit leben im ländlichen Raum. Hier können Betriebe vor Ort viel besser helfen als große Lebensmittelkonzerne die primär für den Export produzieren.

Der parlamentarische Staatssekretär Müller sagte dazu:

Die familienbetriebene, bäuerliche Landwirtschaft ist das Herzstück der globalen Ernährungssicherung.
Nur wenn es uns innerhalb der Weltgemeinschaft gelingt die Potenziale der Familienbetriebe zu heben, können wir im Kampf gegen den Hunger erfolgreich sein. Mit einer nachhaltigen und angepassten Bewirtschaftung vor Ort, kann der steigende Bedarf einer wachsenden Weltbevölkerung an qualitativ hochwertigen Nahrungsmitteln langfristig gedeckt werden.

Wir finden diese Initiative sehr Lobenswert und hoffen, dass sie nicht nur 2014 sondern auch darüber hinaus Früchte tragen wird und so dem Hunger in der Welt ein Stück weit begegnen kann.

Image Credits: suze @ photocase.com

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Über den Autor

Jens Wiese hat zusammen mit Natalie Hauser die Seite Biodukte.de ins Leben gerufen und ist in erster Linie für die technische Betreuung zuständig.

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