Seid ihr echte „Ackerhelden“?

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Reihen von Salatpflanzen vor der Ernte

Dieses Problem kennen sicherlich viele Stadtbewohner, man möchte so gerne selbst einmal Obst und Gemüse in einem kleinen Garten großziehen. Damit man endlich einmal weis, woher das Essen kommt, das auf dem Tisch landet. Am liebsten erst einmal als ein Versuch, nichts großes aber doch etwas eigenes.

Eine Lösung für dieses Problem haben wir euch ja bereits mit dem „Handbuch Bio-Balkongärten“ vorgestellt. Eine andere bietet ein kleines Startup aus dem Ruhrgebiet an. Die „Ackerhelden“ wollen es Stadtbewohnern erlauben eine eigenen 40 Quadratmeter Parzellen biologisch zu bewirtschaften. Und damit man nicht ganz wie der sprichwörtliche „Ochse vorm Berg“ steht haben die Ackerhelden schon einmal vorgepflanzt. So kann man in den ersten Monaten der Pacht schon mal ernten und sich an die Gartenarbeit gewöhnen. Nach der Ernte kann man dann frei über den Acker und die weitere Bepflanzung entscheiden. Und damit der Acker dann auch Bio bleibt werden Samen, Saatgut und Zwiebeln kostenlos von den Ackerhelden zur Verfügung gestellt. Genauso wie die nötigen Gartengeräte übrigens.

In der Startphase sind die Ackerhelden dieses Jahr in diesen Städten aktiv:

Wie ihr seht beschränken sich die Äcker im Moment noch auf den Norden und Westen der Republik, aber die weitere Expansion sowohl in den Süden als auch Osten soll schon geplant sein. Der mögliche Ertrag eine 40 Quadratmeter Parzelle soll für drei Personen reichen und den jährlichen Pachtpreis, immerhin 250 Euro, deutlich übersteigen.

Was sagt ihr, wäre das ein sinnvolles Konzept für euch?

ImageCredits: Smileus – Fotolia.com

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Über den Autor

Jens Wiese hat zusammen mit Natalie Hauser die Seite Biodukte.de ins Leben gerufen und ist in erster Linie für die technische Betreuung zuständig.

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