„Das schmutzige Dutzend“ 2014

0

Wie auch in den vergangenen Jahren hat die amerikanische „Environmental Working Group“ ihre Auswertung zu den zwölf am stärksten mit Pestiziden verunreinigten Obst und Gemüsesorten vorgestellt. Wir haben bereits im letzten Jahr darüber berichtet. Diese Auswertung ist Teil des regelmäßigen „Shoppers Guide to Pesticides in Produce“ Reports.

Äpfel führen in diesem Jahr die Liste der „Dirty Dozen“ an. Im Detail handelt es sich um folgende Obst- und Gemüsesorten:

  1. Weintrauben
  2. Sellerie
  3. Pfirsich
  4. Spinat
  5. Paprika
  6. Nektarinen
  7. Gurken
  8. Kirschtomaten
  9. Erbsen
  10. Kartoffeln

Auch wenn sich diese Auswertung nur auf den amerikanischen Markt bezieht, so kann man beim internationalen Lebensmittelhandel doch davon ausgehen das auch bei uns einige Produkte aus den oben genannten Kategorien stark mit Pestiziden behandelt wurden. Die Lebensmittelüberwachung sieht für importiertes Gemüse und Obst in Deutschland nur Stichproben vor, nachdem es zu Auffälligkeiten gekommen ist.

Die EWG rät dringend dazu diese Früchte und Gemüsesorten nur aus kontrolliertem pestizidfreiem Anbau zu beziehen. In Deutschland und der EU bieten Bioprodukte hier eine hohe Sicherheit.

Pestizide in Lebensmitteln stehen unter anderem im Verdacht die Krebsgefahr zu erhöhen. Auch die Fruchtbarkeit kann hierdurch eingeschränkt werden und Fehlbildungen bei Ungeborenen sind möglich. Studien aus den USA gehen sogar davon aus, dass der IQ von Kindern geringer ist, wenn die Mütter während der Schwangerschaft mit Pestiziden belastete Früchte und Obst gegessen haben.

Der komplette Report, welcher auch die „Clean Fifteen“ ausweist, kann direkt auf der EWG Webseite heruntergeladen werden.

Image Credits: © valeriy555 – Fotolia.com

Teilen.

Über den Autor

Jens Wiese hat zusammen mit Natalie Hauser die Seite Biodukte.de ins Leben gerufen und ist in erster Linie für die technische Betreuung zuständig.

Hinterlasse einen Kommentar