10 Tipps: Geld sparen im Bioladen

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„Bio ist nur was für Reiche“ lautet ein häufig vorgebrachter Grund, warum man nicht im Bio- oder Hofladen einkauft. Doch das stimmt nicht: Mit ein wenig Vorbereitung ist der Bio-Einkauf auch nicht viel teurere als der Gang in den normalen Supermarkt.

  1. Planen: Planung ist alles, wenn man im Bioladen Geld sparen möchte. Ganz wichtig: Vorher einen Einkaufszettel schreiben und dabei festlegen, was es die Woche über zu essen geben wird und welche Zutaten dafür benötigt werden. Wer extrem sparen will (oder muss) kann sich auch das Buch „Arm aber Bio“ anschauen.
  2. Saisonal kaufen: Bio-Erdbeeren im Dezember? Das geht zwar, kostet aber auch unglaublich viel (und belastet die Umwelt). Also, am besten in den Saisonkalender schauen und dann Obst und Früchte kaufen, die auch gerade Saison haben.
  3. Angebote überprüfen: Das dürfte der einfachste Tipp sein. Vor dem Einkaufen überprüfen wo es welche Artikel im Angebot gibt. Es lohnt sich auch einmal nach anderen Märkten in der Nähe zu schauen.
  4. Eigenmarken kaufen: Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass es im Bioladen von jedem Produkt nur eine (teure) Marke gibt. Statt dessen kann man auch hier bei vielen Produkten auf Eigenmarken der Großhändler zurück greifen. Diese sind dann in der Regel eine Ecke günstiger als die Markenartikel.
  5. Einfrieren: Es gibt gerade ein Angebot für ein saisonales Gemüse, aber der Kühlschrank ist nicht groß genug? Die meisten Obst und Gemüsesorten kann man auch einfrieren ohne einen großen Vitamin und Nährstoffverlust. So hat man auch später noch Freude und gleichzeitig Geld gespart. (Siehe Tipp 2)
  6. Bonusprogramme nutzen: Wir wissen nicht, wie es in eurem Bioladen ist, aber bei uns gibt es eine Art Bonuskarte. Wer eine solche besitzt kann sich bei jedem Einkauf Punkte auf diese Karte gutschreiben lassen. Hat man genug Punkte kann man diese bei einem weiteren Einkauf als Rabatt auf die Endsumme anrechnen lassen.
  7. Nicht alles Bio kaufen: Die meisten Bioläden bieten inzwischen ein Vollsortiment an. Es gibt also nicht nur Lebensmittel sondern zum Beispiel auch Wein oder Naturkosmetik. In einigen Fällen könnte man als Verbraucher wirklich den kompletten Wocheneinkauf im Bioladen bestreiten. Aber, man muss natürlich nicht. Bio-Zahnbürsten oder Toilettenpapier mögen zum Beispiel „nice-to-have“ sein, aber jeder sollte für sich selbst entscheiden, wie weit er bei Bio gehen möchte und kann. „Bio“ muss keine „Alles oder Nichts“ Entscheidung sein.
  8. Selbst herstellen: Bei vielen vorverarbeiteten Produkten ist es so, dass es sich lohnt selbst in die Produktion einzusteigen. Selbstgemachte Marmelade aus frischen oder TK-Früchten ist meist günstiger als fertig gekaufte. Das selbe gilt auch für Fruchtjoghurts und viele andere Produkte. Bonus: Ihr wisst dann auch genau, was verarbeitet wurde.
  9. Aufs Ablaufdatum achten: Nähern sich Produkte dem Mindesthaltbarkeitsdatum gibt es diese häufig mit einem Rabatt im Abverkauf. In unserem Bioladen werde diese sogar von den Marktmitarbeitern in einem extra Bereich der Kühltheke gesammelt. Wer also ein Mindesthaltbarkeitsdatum als das versteht was es ist, nämlich eine Angabe zur Mindesthaltbarkeit und nicht zur Ungenießbarkeit der Ware kann hier noch ein Schnäppchen machen.
  10. Eigene Tragetaschen mitbringen: Es mögen nur ein paar Cent sein, aber in den meisten Bioläden kosten Tüten an der Kasse extra. Das ist keine Schikane, sondern soll den Käufer auch dazu animieren eigene Taschen mitzubringen. Also, vor dem Einkauf eine Tasche oder einen Korb einpacken und direkt wieder sparen.

ImageCredits: © Robert Kneschke – Fotolia.com

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Über den Autor

Jens Wiese hat zusammen mit Natalie Hauser die Seite Biodukte.de ins Leben gerufen und ist in erster Linie für die technische Betreuung zuständig.

2 Kommentare

  1. Tolle Beiträge! Oft findet man auch online Rabattcodes für verschiedene Läden wie einen Leshop.ch Gutschein oder andere. Da kann man auch Geld sparen. Weiter so!

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